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Affiges Auftreten beim Menschen?

Nahaufnahme: Mittelfinger und Ringfinger eines Gorillas

Wir kennen Revierverhalten von den meisten Tieren. Besonders Krass treten Gorillas auf. Der eine oder andere durfte vielleicht schon einmal im Zoo beobachten, wie sich ein mehrere hundert Kilo schwerer Silberrücken mit den Fäusten vor die Brust schlägt.

Dieses martialische Verhalten soll Feinde abschrecken. Und Weibchen beeindrucken.  Das Trommeln vor der Brust – es ist verschwendete Energie. Energie, die der vegetarisch lebende Gorilla erst wieder mühsam zusammensammeln muss. Aber er gewinnt dadurch Aufmerksamkeit. Und ein Silberrücken, der an der Spitze einer Menschenaffengruppe steht, unterstreicht damit seine soziale Rolle als dominantes Männchen.

Ich habe mich gefragt: Verhalten sich Menschen ähnlich? Und wie äußert sich das?

Meine Recherchen ergaben ein klares “Ja”! Ein Kerl, der anfährt und durchdrehende Reifen hat, verhält sich wie ein trommelnder Gorilla. Er verschwendet Energie, um Aufmerksamkeit zu erregen. Nur: Während der trommelnde Silberrücken hohes Ansehen in der Affenhorde genießt, ist sein menschliches Pendant zu einer Existenz am Rande der Gesellschaft verdammt. Frauen wenden sich von ihm ab – welche Menschenfrau möchte schon einen Gorilla haben?

Vielleicht kommen auch diese Menschenherren irgendwann zu der Erkenntnis, dass sich ihr Verhalten nicht lohnt. Ihre Mitmenschen werden es ihnen danken. Denn es schont Umwelt und Ressourcen, nicht mit den Reifen durchzudrehen. Da wäre das Trommeln auf der Brust zwar nicht wirksamer, aber umweltfreundlicher. Der Gorilla ist da nicht nur erfolgreicher, sonder vorbildlich in seiner Umweltverträglichkeit.

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